Les.Art2019-05-16T15:04:14+00:00

LES.ART stellt sich die Frage:

„Warum wird eigentlich alles besser?“ Unsere Antwort ist die Präsentation des lesenden Menschen als ein zentrales kulturelles Symbol.


Alles Positive trauen wir dem Leser oder der Leserin eines Buches zu. Ihre Gestalt ist Ausgangspunkt der Vorstellung, dass es tatsächlich besser werden könnte.

Das ist unser Ausgangspunkt.

Und über diese These wollen wir ins Gespräch kommen: über die soziale Macht des Buches, der Literatur und des freien Denkens.

Vier Monate lang werden eine LES.ARTISTIN und ein LES.ARTIST in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg eine private Handlung öffentlich ausstellen: das Lesen.

Nicht: Vor-Lesen.

Sondern einfach: Lesen.

Ort dieser stillen aber sichtbaren Lektüre ist die mobile Containerbibliothek einer besseren Welt. Wir haben mit der Textsammlung schon mal angefangen.
Und wir sind gespannt auf eure Vorschläge. Was muss unbedingt noch mit rein? Welche politischen oder technologischen Untersuchungen haben wir übersehen?
Welche religiösen Entwürfe, welche ökologischen Fantasien, welche utopischen Roman schlagt ihr vor?

Welche Bücher machen die Welt besser?





Schreibt uns eure Empfehlungen!

Oder: Leiht uns eure Bücher einer besseren Welt für 4 Monate aus!

Gerne könnt ihr uns auch ein Exemplar spenden, das ihr doppelt habt.

Unser Beirat hat selbst eine Liste mit lesenswerter Lektüre zusammengestellt und begleitet unseren Projekt-Prozess mit kreativem und kritischem Input.

Wo sind wir zu finden?

01. – 28. März Alter Messplatz (MA)
07. – 14. April BASF Tor 2 (LU)
03. – 27. Mai Iqbal-Ufer // Uniplatz (HD)
05. – 27. Juni EinTanzHaus (MA)

Unser Beirat

Dr. Karin Vach ist Professorin für Literaturdidaktik am Institut für deutsche Sprache und Literatur an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und Leiterin des dortigen Zentrums für Kinder- und Jugendliteratur. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind literarisches Lernen, Leseförderung und Kinder- und Jugendliteratur. Karin Vach ist Mitglied der Jury des Deutschen Jugendliteraturpreises 2019/2020. Sie war viele Jahre als Grundschullehrerin tätig und weiß aus der Praxis um die Bedeutung anregender Literatur. Daher ist sie begeistert von dem Projekt Les.Art und ist davon überzeugt, dass Literatur die Welt verbessern kann.

Prof. Dr. Ellen Bareis ist promovierte Diplomsoziologin. Sie arbeitet an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen als Dekanin des Fachbereichs Sozial- und Gesundheitswesen. Ab März 2019 wird sie das Amt der Vizepräsidentin übernehmen. Dr. Bareis Lehrgebiet erstreckt sich insbesondere auf gesellschaftliche Partizipation und Ausschließung. Als wissenschaftliche Beirätin bei Les.Art bringt sie spannende Sichtweisen auf die soziale Macht des Buches und das Wechselspiel zwischen Literatur und Gesellschaft ein.

Dr. Dorothee Höfert leitet seit 2008 die Abteilung Kunstvermittlung an der Kunsthalle Mannheim. Nach dem Studium der Kunstgeschichte und Germanistik in Heidelberg war sie zwischen 1993 und 2000 im Museum Haus Cajeth in Heidelberg und an der Kunstakademie Karlsruhe tätig. Danach arbeitete sie acht Jahre lang als pädagogische Referentin am Landesmedienzentrum Baden-Württemberg. Dr. Höfert bereichert Les.Art unter anderem durch ihren geschulten Blick auf das pädagogische Potential der Literatur und ihr ausgeprägtes Kunstverständnis.

Hauptsponsor des Projekts LES.ART ist die BASF SE – mit ihrem Kulturförderprogramm Tor 4. Thema der Ausschreibung war „Warum wird alles besser?“ Insgesamt 14 Projekte aus der Metropolregion Rhein-Neckar werden im Rahmen der ersten Ausschreibung bis Ende 2019 mit insgesamt 500.000 Euro unterstützt. www.basf.de/tor4